Juni 2026 · Bastian Huber & Jan Krösche · 35:06 Minuten.
Bevor Unternehmen einzelne GEO-Maßnahmen umsetzen, müssen KI-Systeme zunächst verstehen, wer das Unternehmen überhaupt ist. In dieser Folge sprechen Bastian Huber und Jan Krösche deshalb über digitale Entitätsmodellierung – also darüber, wie Unternehmen, Personen, Leistungen und ihre Beziehungen so beschrieben werden, dass Maschinen sie eindeutig einordnen können.
Im Zentrum steht die Frage, wie Unternehmen die Hoheit über ihre eigenen Informationen behalten. Statt darauf zu hoffen, dass ChatGPT, Gemini & Co. aus verstreuten Daten selbst das richtige Bild zusammensetzen, sollen Positionierung, Tätigkeitsfelder, Regionen, Personen und Leistungen klar definiert werden. Eine wichtige Rolle spielen dabei Schema.org, Wikidata und sameAs-Verknüpfungen, mit denen diese Informationen maschinenlesbar miteinander verbunden werden können.
Ein zweiter Schwerpunkt ist die externe Validierung. Presseberichte, Fachmedien und andere unabhängige Quellen helfen dabei, Aussagen über ein Unternehmen zu bestätigen und digitale Autorität aufzubauen. Entscheidend ist dabei auch die Konsistenz: Je einheitlicher Positionierung und Kernaussagen auf Website, Profilen und externen Quellen erscheinen, desto leichter können KI-Systeme ein belastbares Bild der Marke entwickeln.
Die Folge zeigt damit, warum Entitätsmodellierung weniger ein technisches Detail als vielmehr das Fundament einer langfristigen GEO-Strategie ist.